Production Services

Nach der erfolgreichen Einführung übernimmt GXS Production Services die laufende Verwaltung Ihres B2B E-Commerce-Programms. Unser Production Services Team sorgt für die proaktive Überwachung und Verfolgung sämtlicher Transaktionsereignisse in der GXS Managed Services-Umgebung und verwaltet die Ausnahmebehandlung, Eskalation und Behebung sämtlicher Transaktionsfehler. Der GXS Help Desk bietet einen reaktiven Kundensupport weltweit und rund um die Uhr in einem dreistufigen Support-Modell mit Benachrichtungs- und Eskalationsprozessen, um Probleme effizient und korrekt zu lösen. Laufende Aktivitäten und Änderungen werden von einem designierten Programmleiter koordiniert.

GXS Production Services nutzt ein einheitliches und komplexes Tool zur Ereignisüberwachung und -bearbeitung, welches Geschäftsregeln durchsetzt und eine Priorisierung und Automatisierung von Ereignisbenachrichtigungen ermöglicht. BAM-Services beinhalten die Überwachung der Konvertierung, Ausnahmebehandlung, Warnrückmeldungen, Problembehebung und Überwachung von System und Infrastruktur.

GXS System Monitoring und Alerting von Produktionsprozessen findet rund um die Uhr statt, um einen kontinuierlichen Service zu gewährleisten. Bei einem Ausfall oder bei der Überschreitung eines Überwachungsgrenzwerts wird eine Benachrichtigung an die Production Services Teams gesendet, welche das Problem schnell beheben, um die Auswirkungen auf das Unternehmen zu minimieren. Unter Verwendung einer Vielzahl von Techniken und Prozessen überwachen wir unter anderem:

  • Die Systemverfügbarkeit, -kapazität, -leistung und -nutzung
  • Health Checks von Server, Anwendung und Schnittstelle
  • Die Latenz der Daten

Bei einem Fehler benachrichtigt GXS Error Handling den Absender der Daten per E-Mail, um das identifizierte Problem zu korrigieren und erneut zu senden. Eine Erklärung des Fehlers sowie Empfehlungen zur Fehlerbehebung sind beigefügt, unabhängig davon, ob es sich um eine eingehende oder ausgehende Geschäftstransaktion handelt.

Wenn ein Dokument konvertiert wird, gewährleisten unsere Systeme automatisch die Konformität mit ANSI, EDIFACT, RosettaNet oder anderen E-Commerce-Standards. Falls ein eingehendes EDI-Dokument von einem Ihrer Handelspartner bei GXS eintrifft und nicht konvertiert werden kann, wird abhängig von Ihren Konfigurationseinstellungen ein abgewiesenes Functional Acknowledgement (FA) für ein nicht konformes EDI Dokument an den Absender gesendet.

GXS Outbound Document Tracking umfasst überfällige FAs für ausgehende EDI-Transaktionen und überfällige Kontrollnachrichten für ausgehende EDIFACT-type Transaktionen als Standardservice.

Wenn GXS Ihr ausgehendes Dokument konvertiert, erfolgt ein Eintrag in GXS Active Documents, welcher die Kontrollnummer der Transaktion sowie die Sender- und Empfänger-IDs enthalten. Für EDI-Transaktionen vergleicht das System die FAs der Handelspartner mit dem ursprünglichen Ausgangsdokument und sendet eine Eingangsbestätigung. Wenn ein FA innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums nicht empfangen wurde, sendet Active Documents ein überfälliges FA. Auf Anfrage kann Ihnen ebenfalls eine Kopie zugeschickt werden. Production Services sendet sofort die Daten erneut. Wenn Ihr Handelspartner den Empfang mitteilt, werden sie mit Hinweis auf den Namen des Ansprechpartners als ‘Mündlich Bestätigt’ gekennzeichnet. Sollte keine Empfangsbestätigung empfangen werden, erfolgt der Eintrag in den Outstanding Issues Report, der Ihnen über GXS Active Documents zur Verfügung steht.

Ein erneutes Senden der Daten erfolgt auf mündliche oder E-Mail-Anfrage Ihrer Handelspartner. Wenn Sie eine überfällige FA-E-Mail von uns empfangen haben oder wenn Sie Netzwerk- oder Anwendungsprobleme an ihrem Standort haben, werden wir nur ein erneutes Senden des Austauschs oder auf Dateiebene bieten. Es werden keine einzelnen Dokumente aus dem Austausch oder der Datei extrahiert, da es nicht mit der Firmenpolitik von GXS vereinbar ist, Daten zu modifizieren. Eine erneute Verarbeitung der Daten — eingehende und ausgehende — erfolgt auf Anfrage oder infolge eines Fehlers beim Mapping bzw. bei der Handelspartnerbeziehung und erfordert eine Neukonvertierung.